Sonntag, 4. Januar 2009

liegen gelassen


Wie eine Blume
Zugedeckt von Schnee und Frost
alleine und unbeachtet
mitten im Feld
wo keiner hingehen will
weil es kalt ist
liegen gelassen

Wie ein Schneemann
Zuerst bewundert und angeschaut
dann stehen gelassen und langsam verschmolzen
immer kleiner werdend
bis er nicht mehr sichtbar ist
und eine grosse Menge Wasser im Boden versickert
liegen gelassen

Wie ein Dach über dem Kopf
das als selbstverständlich angesehen wird
weil man nicht bedenkt
dass nicht alle dieses Privileg haben
Gebaut und dann als selbstverständlich angesehen
Trotz der Wichtigkeit und Notwendigkeit
liegen gelassen

Wie eine Rose
Prachtvoll duftend und in feurigen Farben
Freude bringend und Glück hervorrufend
Und dann schmerzhaft wegen der Stacheln
am Schluss im Abfall landend
verwelkt
liegen gelassen

Gefühlslos und kalt liegen gelassen.

Freitag, 21. November 2008

ich konnte nichts tun

Es war plötzlich da
in der Hektik

Ich konnte mich nicht bewegen
Nicht klar denken

Wollte mich wehren
doch war gelähmt

Ich konnte mich nicht bewegen
konnte nicht schreien

War hilflos
der Situation ausgeliefert

Ich kenne das Gefühl
habe lange darüber nachgedacht

Woher ich es denn kenne
warum es mich nicht mehr loslässt

In meinen Träumen
in meinen Gedanken

Und leider war des Rätsels Lösung klar.

Dienstag, 21. Oktober 2008

how shine

How can I be a light
When I feel darkness inside of my heart?

How can I hope
If I was disappointed so many times?

How can I shine
If I feel sick and tired?

I can. But only with your help.

If you help me to purify my heart. You're the only one.
I'm dependent on your help, Lord.

Kaputt

Kannst Du dir vorstellen, was Du gemacht hast?
Nicht ein Leben hast Du zerstört. Sondern gleich vier.

Du hast nur an Dich gedacht, nur an deine Bedürfnisse.
Hast nichts überlegt.
Warst so egoistisch und dafür hasse ich Dich.

Ich könnte Dich zerreissen, dafür, dass Du das getan hast.
Ich möchte Dich anschreien, Dir sagen, was ich deinetwegen durchgemacht habe und Dich ins Gefängnis bringen.

Doch das kann ich nicht.
Ich kenne dich nicht.
Ich will dich nicht kennen.
Ich hasse dich.

Geh weg aus meinem Leben, denn darin warst du viel zu lange.

Anstatt das zu tun, wonach mein Herz schreit, bleibe ich ruhig. Ich lebe weiter, spreche nicht darüber. Jeden Abend, Tränen, deinetwegen. Ich verstehe es nicht. Werde ich wohl nie.

Gefühle

Es ist, als wäre in mir drin ein Eisblock.
Er bringt mich zum zittern, in mir ist's kalt.
Doch zum Schmelzen bring ich ihn nicht.

Drum herum ist Wärme. Es ist Schönes, Vertrautes.
Doch es ist nicht genug, um das Eis zum Schmelzen zu bringen.

Es sind Gefühle, nicht beeinflussbar.

Hass und Liebe.
Pech und Glück.
Trauer und Freude.

Alles in einem?

Kälte, die von innen kommt.

Angst, Wut, Zerbrechlichkeit, gebrochenes Herz.

Gegen aussen? Sonnenschein. Was denn sonst?

Lösungen gibt es. Hilfe ist greifbar. Hoffnung ist in Sicht.

Doch das alles ist nichts.

Was hat denn noch Bedeutung, wenn nicht die Liebe es ist?

Montag, 5. Mai 2008

Vergiss nicht zu lieben

Im Streit
In Diskussionen
In Problemen
In schwierigen Situaationen
In wichtigen Entscheidungen

vergiss nicht zu lieben

Mit deinen Kollegen
In deiner Familie
In deinem Umkreis
Mit deinen Freunden
Mit deinem Partner

vergiss nicht zu lieben

So schnell, ein Wort über die Lippe
So schnell, Verletzt.
So schnell, es ist passiert.
So schnell, lieblos gehandelt.
So schnell, kaputt gemacht.

vergiss nicht zu lieben

Doch was heisst lieben?

Lieben heisst, einen Menschen so zu sehen, wie Gott ihn sieht.
So wie er ihn geschaffen hat. Sein Herz zu sehen.
Seine Leidenschaft zu entdecken. Ihn zu respektieren und ihm zu vergeben, so wie Gott ihm vergibt. Ihn immer voller Liebe behandeln, egal wie's einem selber geht.

Klingt toll. Ist toll.

Doch wenn man diese Liebe auf Erden sucht. Das kann dauern.

Denn wo sind Menschen, die ihre Oberflächlichkeit ablegen?
Welche Menschen geben sich denen hin, welche alleine sind?
Wer will einen "hässlichen" Partner?

Liebe ist, einen Menschen so zu sehen, wie Gott ihn sieht.
Denk drüber nach.

Es geht nicht mehr um den Style, um die Frisur.
Es dreht sich nicht meh über die Figur, den Traumkörper.

Es geht um Leidenschaft. Um den Herzschlag. Um die Liebe.


Du sollst nie vergessen zu lieben.

Denn was haben wir, ohne die Liebe?
Langeweile, Ödheit, Leere, Einsamkeit.
Und was haben wir mit der Liebe?
Druck, Probleme, Herzschmerz.

Das ist keine Liebe!

Liebe ist, einen Menschen so zu sehen, wie Gott ihn sieht.

Sieh einem Menschen in die Augen.
Überleg dir, ob dieser Mensch immmer für dich da ist.
Ob er deine Bedürfnisse über seine eigenen stellt.
Hör in dich hinein und überleg dir, ob du seine Liebe im Umgang mit dir spürst.
Und überleg dir, was ihm an dir wichtig ist.
Sind es deine langen Beine? Oder ist es dein umwerfendes Lächeln?

Du wirst schnell erkennen, wer dich liebt.
Und schnell wirst du von den Menschen enttäuscht werden.

Sobald du dich öffnest, machst du dich verletzlich.
Und glaub mir, du wirst verletzt.

Doch was ist ein Leben ohne Liebe?

Vergiss nicht zu lieben.
Und vergiss nicht, was es heisst zu lieben.

Lieben heisst, einen Menschen so zu sehen, wie Gott ihn sieht. Sein Herz!

Samstag, 5. April 2008

ist logisch

So schnell kann alles ändern
und so lange kann es dazu dauern

So schnell ändern Meinungen
so viel Kraft braucht es, sich selber eine zu bilden

So schnell ändern sich Gefühle
so lange dauert es um sie zu akzeptieren

So schnell kann sich ein Leben verändern
und so lange kann es dauern, bis es wieder aufwärts geht damit

Doch, so schnell kann man fallen
in ein tiefes Loch
so lange weiter sinken
tiefer und tiefer

Doch wird man dann nicht aufgefangen?

So schnell kann etwas gehen

Schnell bemerkt man etwas
Schnell denkt man an etwas
Schnell macht man Fehler

Doch lange brauchts, um etwas zuzugeben
Lange dauert es, bis man vergessen kann (vielleicht nie..)
Und sehr lange dauert es, bis man Fehler einsieht und auch vergeben kann

So Schnell
So langsam

Es ist nicht einfach

Aber es ist logisch.

Dienstag, 1. April 2008

Die Liebe...


Die Liebe

Man kann sie nicht ergreifen
Sie muss spürbar nah sein

Man kann sie nicht vergessen
Sie lässt sich nicht verdrängen

Man kann sie nicht hassen
Sie ist die Liebe

Man kann sie nicht verstossen
Sie ist im Herzen

Man kann ihr nicht glauben
Sie macht blind

Man kann ohne sie nicht Leben
Sie ist Nahrung

Nan kann sie nicht ignorieren
Sie drängt sich auf

Man kann nicht mit ihr umgehen
Sie macht was sie will

Man kann sie nicht erzwingen
Sie kommt von alleine

Man kann sie nicht abschütteln
Sie ist im Innersten

Man kann ohne sie nicht atmen
Sie ist der Sauerstoff

Man kann ohne sie nicht gehen
Sie ist die Kraft

Man kann ohne sie nicht lächeln
Sie ist der einzige Grund dazu


Die Liebe sollte man nie loslassen
Sie kann sich in Hass umwandeln

Die Liebe sollte man nicht unterschätzen
Sie kann einiges anrichten


Doch ohne die Liebe sollte man nicht versuchen zu leben
Es sei denn, man will sterben


Für mich ist die Liebe das Wichtigste.
Und ich liebe Dich.

Sonntag, 30. März 2008

this time

i wouldn't walk away

but it's so hard
ich sitz da
allai

du bish det
mit ihne

ich bin da
und bin truurig

du bish det
und bish am lache

ich bin allai
du bish ned da

Mittwoch, 26. März 2008

Die Liebe auf eine andere Weise gelebt

Die Stille nimmt uns ein

Die Freiheit innerhalb der Grenzen
Die Grenzen in der Gefangenschaft

Der Mut den Mund zu öffnen
Die Angst etwas Falsches zu sagen

Die Kraft weiter zu kämpfen
Das Wissen doch wieder zu fallen

Du bist nicht hier
Ich höre nichts von dir

Doch du hast einen Platz in meinem Herzen
In Gedanken bist du da
Und ich bei dir

Ich weiss es ist richtig
nicht immer nur nach Gefühlen zu handeln

Es ist okay
den Verstand einzusetzen

Es ist gut, auf Gottes Stimme zu hören

Es ist richtig

Die Stille bleibt bestehn
Es ist nicht einfach
Ich weiss

Aber es wird uns helfen

Wir konzentrieren uns nun auch auf andere Dinge
das haben wir so gewollt

Ohne Frage
Ich vermisse Dich

Doch ich vermisse nicht unsere Streitereien
Ich sehne mich auch nicht nach dem Stress
Auch nicht nach dem hin und her schreiben

Es herrscht so eine Ruhe
eine innerliche Stille
ein unbezahlbarer Frieden

Eine neue Hoffnung im Herzen
eine neue Sicht vom Glück

Die Liebe
auf eine andere Weise gelebt

Sonntag, 23. März 2008

"Verzeihe!"
"Bete!"
"Vertraue!"
"Lass los!"

Das geht nicht, okay?

ich kann ihm nicht verzeihen.

Ich mag nicht mehr beten.

Ich habe kein Vertrauen mehr.

Ich will nicht loslassen.


Es ist nicht so einfach wie du denkst.
Doch du verstehst das nicht.

Du willst es nicht verstehen.


Ich sterbe.
Ich gehe kaputt.
Ich bin innerlich schon fast tot.

Du kannst das nicht ändern.

Du weisst das nicht.

Du kennst mich nicht.
Meine Vergangenheit.

Du siehst nur meine Hülle.

Du siehst meine Fassade.


Ich halte das nicht mehr aus.

Ich muss ausbrechen.

Samstag, 1. März 2008

Wer ist dieses Mädchen?

Es war einmal ein Mädchen.
Sie war klein und naiv.
Sie träumte und war glücklich.
Sie hatte noch nie etwas Schlimmes erlebt.
In Ihrem Leben war alles perfekt.
Machmal weinte sie einfach, um wieder einmal geweint zu haben.
Sie lachte oft, und brachte andere Menschen zum Lachen.
Sie war ein Sonnenschein.
Ihre Gefühle unterstützten ihr Leben.
Sie hatte keine Ängste, keine Sorgen.
Sie liebte ihre Mitmenschen und führte ein tolles Leben.
Ihre Eltern beschützten sie und sie liebte ihre Familie.
Sie war nie einsam und hatte viele Freunde.
Sie lernte sehr schnell.
Sie mochte es, in der Wohnung herumzutanzen und laut auf der Schaukel zu singen.
Sie fiel der ganzen Nachbarschaft auf, durch ihre Freundlichkeit und Fröhlichkeit.
Sie liebte ihr Leben.

Bis zu einer bestimmten Zeit.

Ihr Leben hat sich rapide geändert.
Auf einmal war sie verändert.
Sie konnte ihre Gefühle nicht mehr kontrollieren.
Sie fiel in ein tiefes Loch.
Alles wurde immer schlimmer.
Sie dachte, dies wäre nur eine Phase.
Sie kämpfte und versuchte, sich treu zu bleiben.
Sie wollte lachen, doch einmal schien es, als hätte sie es verlernt.
Sie lernte, anderen vorzuspielen, dass es ihr gut ginge.
Sie konnte mit niemandem sprechen.
Sie war plötzlich einsam.
Sie begann, Probleme mit ihren Eltern zu kriegen.
Sie konnte ihre Familie nicht mehr ausstehen.
Auf einmal wollte sie weg. Weg von allem.
Sie hasste ihr Leben.
Sie hoffte auf bessere Zeiten.

Doch bis heute ist nichts passiert.

Sie ist so was von künstlich.
Sie spielt uns was vor.

Sie hat keine echten Freunde mehr.
Niemand ist wirklich für sie da.

Niemand kann sie verstehen.
Sie selber kann's nicht.

Sie wusste nicht mehr, was sie tun sollte.
Ihre Gedanken kreisten Tag und Nacht in ihrem Kopf.
Sie sah nichts mehr, was positiv war.

Sie hatte keine Träume mehr. Sie wollte möglichst schnell weg von diesem Leben.

Wer ist dieses Mädchen?
Und warum hatte sich ihr Leben so massiv geändert?
Was war los mit ihr?

Was soll sie denn tun?

Niemand kann ihr helfen. Kein Mensch.

Wer ist sie?
Wer kann das wissen, wenn sie's nicht mal selber weiss?

Donnerstag, 3. Januar 2008

Manchmal weinte sie..


Jeden Morgen wacht sie auf, obwohl sie für immer schlafen möchte.
Jeden Abend legt sie sich hin, doch schlafen kann sie nicht. Sie hat Albträume.

Manchmal weinte sie einfach so.
Manchmal weinte sie aus Sorge.
Manchmal weinte sie aus Angst.
Manchmal weinte sie aus Berührung.
Manchmal weinte sie vor anderen Menschen.
Manchmal weinte sie nach Auseinandersetzungen.
Manchmal weinte sie grundlos.
Manchmal weinte sie um Andere.
Manchmal weinte sie auch ohne Tränen.
Manchmal weinte sie sehr stark.
Manchmal weinte sie aus Wut.
Manchmal weinte sie aus Erleichterung.
Manchmal weinte sie aus Unwissenheit.
Manchmal weinte sie so, dass es ihr niemand ansah.

Doch innerlich weinte sie immer.
Und sie tut es immer noch.

Vorstellung (d)einer Situation



Eine Vorstellung der Situation.

Einschlagend wie ein Blitz.
Völlig unerwartet.

Alles hervorholend.
Gefühlschaos pur.

Schlimm und schrecklich.
Eine Belastung.

Eine Vorstellung dieser Situation.

So unklar und doch so berührend.
So traurig und doch so real.

Die Vorstellung deiner Situation!

Herz zerreissend..

Es tut mir so schrecklich leid.
Ich würde alles tun, um dies rückgängig zu machen!

Doch Hoffung verflogen
Freude vergangen

Dunkle Tage
Nie endende Gedanken

Die Vorstellung deiner Situation
die auf mein Herz drückt
bis es nicht mehr standhalten kann
und zerplatzt.

Es tut mir so leid!

Gebrochen

Gebrochen.

Die Hoffnung im Licht untergegangen.
Das Licht hinter dem Berg abgesunken.
Das Glück nicht greifbar nah.
Die Freude nicht spürbar echt.

Gebrochen.

Die Hoffnung zu weit weg.
Das Dunkle zu nah.
Die Trauer zu tief.
Die Realität zu erschreckend.

Gebrochen.

Ein Herz, pochend.
Ein Schmerz, einnehmend.
Eine Trauer, runterziehend.
Eine Dunkelheit, abdeckend.
Eine kaputte Hoffnung, hoffnungslos.
Eine schlimme Enttäuschung, enttäuschend.
Eine aussichtlose Situation, einengend.

Ein Leben. Lebenswert?
Eine Liebe. Liebenswert!
Eine Geborgenheit. Nähe.

Doch Verletzungen.
Doch Enttäuschung.
Doch Dunkelheit.

Unwichtig wie eine Puppe.
Funktionierend wie eine Maschine.
Fühlend wie ein Stein.
Kaputt wie ein Herz.

Gebrochen.

Charakter verfliegt.
Freude vergeht.
Glück. Ungekannt. Unbekannt.

Gebrochen. Persönlichkeit zappelnd.

Gebrochen. Ein so junges Herz voller Verletzung und Schmerz.

Ein Herz geprägt von Missbrauch, Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit, Dunkelheit.

Ein junger Mensch, überfordert.
Nichtwissend.. Keinen Ausweg sehend.

Doch ein Mensch. Wertvoll. Einzigartig.

Ein Leben. Lebenswert. Trotzdem: Gebrochen.
Eine Liebe. Liebenswert. Trotzdem: Gebrochen.

Keine Hoffnung. Keine weitere Enttäuschung.

Gebrochen. Verstückelt. Zersetzt. Steinhart. Gebrochen.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

gspalte

uf de ainte siite s liecht
die unsterblich hoffnig
die langerseht liebi
die erfüllend geborgeheit
s schöne im lebe
s agnehme gfühl

und uf de andere siite s dunkle
t hoffnig wo stirbt
t liebi wo verschwindt
t geborgeheit wo verflüügt
s hässliche im lebe
s schaiss gfühl

uf de ainte siite es lächle
es glücklich sii
es glücklich spile

uf de andere siite s brüele
es truurig sii
und glich glücklich spile

so zwai gsichter
so hin und her
so ufe und abe

gspalte

t persönlichkait?
t welte?
t wünsch?
t vorstellige?

enttüschig.
zwai welte.

hoffnig kapudd.
ufgrund vo.

gspalte. und imne tüüfe dunkle grabe. zwüshet zwai welte.

Samstag, 1. Dezember 2007


Deine Nähe

so wohltuend

Dein Lachen

so befreiend

Deine Berührung

so zärtlich

Deine Ausstrahlung

sie haut mich um

Deine Sorge um mich

so lieb von dir

Deine Angst um mich

so begründet

Was ohne dich wäre?

Ich wäre hier. Ganz allein. Unglücklicher denn je.
Ich würde nicht wissen, wohin ich gehöre.
Ich würde nicht spüren, dass mich jemand liebt.
Der Gedanke daran ist schrecklich.

Deine Zuneigung

macht alles wieder gut

Deine Vergebung

erlösend

Die Geborgenheit die du mir schenkst

ich brauche dich

Dich

und nur Dich

Dich für immer

Ich bin hier.
Denk an Dich.
Vermiss dich.

Ich liebe dich!

Dienstag, 27. November 2007

mhm.

es gaht besser. mhm.

es ish nüt meh wie vorher. mhm.

es ish alles andersh. mhm.

es wird alles guet. mhm.

alles isch rosa. mhm.

alles ish supii. mhm.

und wie gfallt der das?

es isch alles scheisse. oh ja.

es wird alles nur na schlimmer. ja.

es isch nüt so wies sii sött. jep.


verständnis.
liebi.
zuenaigig.
wärmi.

alles sache wo en mensch zum überlebe bruucht.

und jede bechunnts. mhm.

nai.

aber de wos am maishde bruucht--

alles wird guet. mhm.

macht doch muet?
odr vilich nid?

doch, waisch, du bisch gliebt.
aha mhm.

isch din ernshd?

mhm. odr so.

liebi.
wow.

zuenaigig.
verzehr.

wärmi.
bruuch.

verständnis.
suech.

search. not found? mhm.

nei. ja.

ahaa!


wenn du da drus chunnsch.. supi! mhm. abr gahts dr sho besser?

nei. sory. duet mer laid.

tja. mhm. s lebe. wo isch liebi? wo finsch zuenaigig? wär gitt dir wärmi?
und wär überhaupt wird dich jemals verstah, bzw. mich?

für immer allai? mhm.
nai!!

niemals!!

Freitag, 16. November 2007

Because of you

Sun's shining
because of you

Everyone's happy
because of you

but I'm not.

You can turn my world
You can save me
You can make me smile

There's nothing, you can't!

But please, do something!
Don't wanna live anymore as now...

in love and sickness

Mittwoch, 31. Oktober 2007

mag dich nüm..

du hesh mich umbracht
indem du de fehler a ihm gmacht hesh

und duu hesh mich verletzd
indem du mich so lang agloge hesh und nüm so bisch wienich dich kenne

und ihr hend mir s herz broche
will ihr oi nur na um ihn kümmered

und du bisch aine vode ainzige mensche i mim lebe
wonich im moment würklich liebe<3

und duu bisch di ainzig i mim lebe
wonich vertrau, obwohls du sho so vil mal missbrucht häsh

und du bish aini vo de wenige, wonich mit ihre lache chan
obwohl ich weg dir au sho brüelet han


wenn ich sege
mis lebe seg schaisse
isch das irgendwie falsch
aber es fühlt sich so a
wahrschinli gittz schlimmers, kai frag!
aber.. all die verletzige, dur dich, dur dich, dur oi, dur sie, dur dich...
ich mag das alles nüm träge. du, du saish, du treisches!
doch die laschd isch mer vil z schwär, und ich schaff das afach ned.

ich nimm dini hilf aa
doch mis herz isch kaputt
mini wundene werdet grösser
es zerrisst alles

die rosa brülle verbricht
die hoffnig versinkt (vowege si stirbt zletsht..)
t froid vergaht
s dunkle wird dünkler
s helle wird schwarz

ich waiss ned wie beschriebe
will mich niemerd verstah. und niemerd mich jemals verstah wird.

wer gseht sho i mis herz, ussert du?
wer gseht sho, wienich würklich bin, ussert du?
wär chan mir also helfe, wenn nid du?
ich waiss du chasch es.

ich verstahn dich nid. ich gsehn nid i diis herz und ich waiss au nid wie du würklich bisch. ich waiss nur, du chasch mir helfe.

du bisch mini letsht hoffnig. doch ich stirb.


ich han na ai chance. ich hans der versproche. und ich wirds durezie. ich versprichs dr.

aber was nachhr chunnt..chani für nüt garantiere.
wenn du mir nid de weg zaigsh, und mir hilfsch... dänn mach ich wiiter wie jez.
und ich wird immer meh sinke.

tüüfer ünd tüüfer
jede atemzug wird schwerer
jedi bewegig müehsamer
jedes lache unmöglicher

du wetsh nid das ich so wird
doch du lahsches zue

ich verstahns nid
ich wirds nie verstah
mueni au nid
wotti au nid

aber bitte hilf mer
ich bin so tüüf une

das ich dich würklich bruuch

ich bruuch dich, egal wies mir gaht.

ich mag abr nüm kämpfe
mag dich nüm abätte
mag dich nüm lobe
mag nüm zu dir bätte
mag nüm zu dir schreie
mag nüm a dir umestudiere
mag nüm übr dis wort nahdenke
mag nüm uf dich vertraue
mag nüm a dich glaube (ich chan abr ned andersh)
mag nüm i dich investiere
mag nüm für dis riich kämpfe
mag nüm dini nööchi sueche

ich mag nüm..

Freitag, 12. Oktober 2007

jederziit

hey, easy.

jederziit


du waisch, das ich dich main.

ich wett dr aifach nur sege, dases mir mega laid duet.
das mit dinre umgebig.
du denksch du muesch allai demit fertig werde.
weg dim stolz.
aber das muesch nid.

jederziit


es gitt lüüt, die mached sich sorge um diich.
es gitt lüüt, die denked a dich und bättet au!

es gitt sogar mensche, die wend wüsse, wies dir würkli gaht.
du hesch au kollege, wo für dich da sind.

jederziit

wiso nimmsch das alles nid in aspruch?
fründe sind dezue da, sich gegesitig z hälfe.
du muesch nur cho..und es werded persone daa si.

ich han imfall es telefon.
hetsch nid dänkd, hm?
chasch mer jederziit alüüte!
immer!

jederziit

ich waiss.. das wär dr mega unwohl.
und du hetsch es schlächts gwüsse.

abr waisch was wär mit mir?
ich hett dammi froid!
echt!!

jederziit

ich chans nid erträge, dich mit dere fröhliche fassade z gseh!
immerhin han ich dich mega lieb!=)

jederziit

ich wett aifach dasd waisch. ich bin da.
immer.
und ich seg das nid aifach so,
sondern ich wird i de nacht für dich ufstah, wenns telefon lüütet.
ich wird mer gedanke mache, wennt en rat bruchsch.
ich wird dr zuelose, wenn dr öpis ufm herze liit.
ich wird da sii, wennt mich bruchsch.
und ich wird berait si dir z helfe soguet ich chan, wenn du übr din schatte springsh.
din stolz bringt dich nid wiitr!
ich wird alles gää, damits dir besser gaht.

hey du muesh nur en schriit uf mich zue mache.
ich bin daa und warte druf!

Mittwoch, 10. Oktober 2007


was ist richtig was ist falsch?

ist es richtig, nach karriere zu streben und alles dafür zu geben?
ist es richtig, freunde aufzugeben, nur um an geld zu kommen?
ist es denn wirklich richtig, ein kind abzutreiben, nur um selber besser dran zu sein?
ist es denn wirklich richtig, immer nur an sich zu denken?
ist es richtig, sich immer bedienen zu lassen?
ist es richtig, dass die welt einfach nur beschissen ist?
ist es denn wirklich richtig, "selbstbewusst" zu sein und hochnäsig zu werden?
ist es goldrichtig in deinen augen, andere in den wahnsinn zu treiben?
ist es richtig, jemandem das herz zu brechen?
ist es richtig, andere zu betrügen und belügen?
ist es denn wirklich richtig, all dies zu tun, mit reinem gewissen?

Nein, ist eure antwort. und trotzdem tut ihr es.
es gibt ja so viele dinge, die in meinen augen sowas von falsch sind.

doch ihr lebt damit. ihr habt nicht einmal ein schlechtes gewissen!!
innerlich hässlich.

das hier ist keine beschuldigung. es ist eine meinung.
eine traurige erkenntnis.

halt die klappe...
ich beschreibe dir nun mein gefühl in worten. du wirst es nicht verstehen.

kaputt.
schlecht.
unattraktiv.
hässlich.
verbittert.
verschlossen.
nichtswissend.
langweilig.
öde.
verbraucht.
ausgenutzt.
schmutzig.
blöd.
nichtsbestimmend.

kaputt.
schlecht.
unattraktiv.
hässlich.
verbittert.
verschlossen.
nichtswissend.
langweilig.
öde.
verbraucht.
ausgenutzt.
schmutzig.
blöd.
nichtsbestimmend.

kaputt.
schlecht.
unattraktiv.
hässlich.
verbittert.
verschlossen.
nichtswissend.
langweilig.
öde.
verbraucht.
ausgenutzt.
schmutzig.
blöd.
nichtsbestimmend.

es ist ein nicht endender kreislauf. und du kannst das nicht ändern. tut mir leid.

deine entscheidung ist richtig. halte daran fest. ich versuche alleine mit dem gefühl klar zu kommen.

du musst mich nicht verstehen. du kannst nicht.

nimm mich einfach in den arm, und schweige.
bitte!

en kuss..



en kuss.
en funke hoffnig.
es stuck liebi.
es erfüllends gfühl.
e geborgeheit.
en kuss.
en kuss.
*schmatz*
und namal aine.
nie gnueg devo.
en kuss.
en funke hoffnig.
es stuck liebi.
es erfüllends gfühl.
geborgeheit.
zuenaigig.
en kuss.
*muah*

weglaufen...


Kann ich meine Gefühle verdrängen?
Kann ich dich ignorieren und vergessen?
Kann ich mit dem Schmerz leben?
Kann ich die Wunden übersehen?
Kann ich mich selber trösten?

Wer sagt denn, das WEGLAUFEN keine Lösung sei?
Wer sagt denn, dass man sich den Problemen stellen soll?

Was ist denn, wenn man es schlicht und einfach nicht kann?
Was ist, wenn die Wunden zu tief sind?

Kann ich die Wunden entfernen, ohne mein ganzes Herz auseinander zu nehmen?
Kann der Schmerz schwinden, ohne meine Seele zu zerreissen?

Manchmal möchte ich WEGLAUFEN..
Irgendwohin wo keiner mich kennt und niemand meinen Namen nennt.

Irgendwo, wo ich nichts bin.
Dort, wo niemand irgendetwas von mir erwartet.

Dort, wo Leistung keine Rolle spielt.
Wo ich einfach ich sein kann.

Diese Welt, geprägt von Hass und Krieg.
Kann ich weglaufen?

Kann ich das alles denn noch länger ertragen?
Dieses ganze Elenend, Tag für Tag.

Wer interessiert sich schon dafür?

Möchte fliehen.
Mich verstecken.
Davonlaufen.

Einfach nur weg von all dem.
Einfach nur eine Sekunde lang reine Luft einatmen.

Einfach nur einen Bruchteil einer Sekunde wirklich glücklich sein.

Wer sagt mir denn, dass ich nicht WEGLAUFEN soll?
Und wer läuft denn selber nicht davon?

Wer kommt mit mir mit, wenn ich gehe?
Und wer bleibt sitzen und weint?

Ich kann vor meinen Problemen nicht WEGLAUFEN.

Doch ich kann Gefühle verdrängen.
Ich kann Menschen ignorieren.
Mein Herz kann hart werden.
Ich kann unverletzlich sein.

Gegen aussen, ja.
Doch innerlich, nein.

Ist dieses Verdängen von Gefühlen nicht das,
was ich schon mein Leben lang mache?

Und hat's mir geholfen?
Es ist alles nur noch schlimmer geworden.

All die Geheimnisse, die in meiner Herzkammer verankert sind.
All die Geschichten, die ich nicht hätte hören wollen.

Ich habe alles zur Seite geschoben.
Gelacht und gehofft, dass niemand sieht, wie's mir wirklich geht.

Doch langsam zerfällt diese Fassade.
Ich halte es nicht länger aus.

Wenn ich wüsste, dass WEGLAUFEN die Lösung meiner Probleme ist,
dann würde ich es tun.
Ohne zu zögern.

Doch ich weiss, ich kann nicht weit genug sein.
Denn die Verletzung trage ich mit mir.

Ich kann nicht mein Herz ausschalten und weiterleben.
Es geht nicht.

Soll ich also so weiterleben?
Oder soll ich versuechen, WEGZULAUFEN?

Wie dumm wäre ich dann?
Noch dümmer als jetzt?

Ist denn das möglich?
Und was nützt's mir, nicht WEGZULAUFEN?

Ich möchte alles ausschalten,
doch es gibt auch schöne Dinge,
die mich davor bewahren,
fort zu gehen.

Weglaufen ist keine Lösung.
Zumindest auf Dauer.

Doch verlockend ist der Gedanke schon,
für immer weg zu sein.

Das Spiel mit dem Gedanke ist jedoch gefährlich
und führt zu Frust.

Denn wenn man erst einmal erkennt, wie aussichtslos
die Lage ist, in der man sich befindet...

Dann will man doch erst recht nur noch WEGLAUFEN.

Doch ich bleibe schön brav hier.
Und lebe das Leben.
Und werde vom Leben gelebt.

Ich laufe nicht weg.

Doch ich verdränge und verdränge, und irgendwann ist kein Platz mehr da
für Verletzungen und Gedanken und Gefühle.

Und irgendwann wird alles rauskommen.
Alles.

Vielleicht lieber vorher WEGLAUFEN?

Nein. Niemals.

Lieber am Schmerz ersticken,
als auf alles Schöne auch noch zu verzichten.

Es ist jedoch kein schönes Ende,
an eigenen Wunden zu verbluten.
Oder am Schmerz zu ersticken.

Oder ein vollbeladenes Herz zu haben.

Doch wer hat ein Medikament dagegen?
WEGLAUFEN ist nicht käuflich.
Man zahlt einen zu hohen Preis und hat nichts davon.

Doch verlockend ist und bleibt es...

Noch immer sitze ich da, spiele mit dem Gedanke,
wie es wäre, mal fort zu sein.

Doch ich rühre mich nicht vom Fleck
und werde es auch nicht tun.

Mein Leben ist hier.
Meine Seele nicht.

kein wunder.

ich spaziere gemütlich.
doch plötzlich nimmt mich so ein gefühl ein.
ich spüre, jemand sieht mich an.
und ich weiss, wohin er schaut.
ich drehe mich nicht um, weil ich ihn nicht sehen will.
innerlich schüttelt's mich.
ich fühle mich ausgenutzt.
billig und missbraucht.
das gefühl verschwindet langsam wieder.
doch der gedanke daran bleibt.
er ist mit angst und schmerz verbunden.

es gibt mädchen, die lieben das gefühl.
sie bewegen sich extra noch mehr.
sie fühlen sich begehrt und heben ihren kopf leicht.
hochnäsig denken sie "ich weiss, ich bin schön."
doch innerlich sind sie hässlich.
sie sind sowas von hässlich.

du, du verstehst das nicht.
du denkst, ist doch nichts dabei.
du hast ja keine ahnung.

kein wunder.

augen geschlossen. arme verschrenkt.

ich bin da
doch ich atme nicht

ich stehe hier
und ich drohe zu fallen

ich streiche mir eine strähne aus dem gesicht
doch sie fällt zurück in ihren urzustand wo sie schon vorher war

ich schnappe nach luft
doch trockenheit nimmt mich ein

ich huste alles raus
doch es ist noch mehr da

ich spüre mein herz wieder
es schlägt, doch es schmerzt zugleich

ich schliesse meine augen
und dunkelheit erfüllt meinen blick

ich verschränke die arme
doch ich spüre mich selber kaum dabei

ich setze mich
doch alles tut weh

ich atme tief durch
doch es geht nichts

ich schlucke
doch alles kommt wieder hoch

ich öffne meine augen
und sehe kein licht

ich schliesse sie wieder
und nichts verändert sich

ich bewege meine füsse
doch den boden darunter verliere ich

ich schaukle hin und her
und drohe erneut zu fallen

doch wohin falle ich,
wenn der boden unter meinen füssen verschwunden ist?

wo kann ich ein licht sehen,
wenn ich von dunkelheit eingenommen bin?

wie tief kann ich fallen,
wenn mein herz sich nicht spürbar zeigt?

meine augen verschlossen
meine arme verschrenkt

die füsse in der luft
und der oberkörper am schaukeln

innerlich dunkel
äusserlich auch

ist dies nicht die realität?
ist dies nicht ein traum?

ist dies weit hergeholt?
bin das wirklich ich?

niemand weiss es
niemand kann es mir ansehen

nur jemand sieht in mich hinein
und was er sieht, gefällt ihm bestimmt nicht

augen geschlossen
arme verschrenkt

blick nach unten
und fallender schrei
will ich dir nid das gä chan
won ich will

will ich mich nid immer vo dir agnoo fühl
wien ichs wett

doch wär intressiert sho,
was ich wett?

vilichd allai dich.
mich au bizli.

aber was söll das?
das wetsh du gern wüsse.

aber ich waiss es au nid.
echt.

wiso duesch mer das a?
was denn?

chani au nid sege
aber s macht weh

wer intressierts?

han denkd diich..

aber demfall nid, umso besser
demfall, machs guet

ich intressier mich für dich
ich mich au..aber ebe nur für mich

bisch dr aich bewussd was du bisch?
ja en ego.

wow du lügsch mal nid!
du chasch mich mal..

wetti abr nid
mich intressierts nid was du mal chasch

mich au nid was ich dich mal chan

du intressiersch dich en dräck für mich
ja.. aber defür für mich, immerhin.

Dienstag, 9. Oktober 2007

danke für alles!

ich han diich bruucht
und du bisch da gsi
aber hesch mer nid gholfe

ich han dich grüeft
han nach dir gschroue und uf dich gwartet
doch du hesh dich nid z erkenne gää

ich han dich abätted und
dich welle gspüre
doch du hesch mich chalt laa

ich bin zmittst im rege gstande
und han uf dich vertraut
doch du hesch mich nid gschützt

ich bin nass worde und trurig
wieso hesch du das zuela?
die alt bekannt frag.

doch was du würklich vo mir wetsch..
was ich würklich ändere söll..
was ich würklich falsch mach..

nur du waisch es
und ich frög und frög
under träne und truurigkait

du bisch scho daa
aber es isch nur de glaube wo mir das sait
und es sind nid mini auge, nid mini ohre, nid mini sinn..

ich knall dir alles vor t füess
ich schmaiss mis ganze lebe hii
und du nimmsch es dankend aa

du nimmsch es sorgfältig i dini allmächtige händ
und du hesch en weg
du hesch en plan

und egal wo ane de plan mich füehrt
und wie unklar alles isch
wie beschisse dases sich afühlt

ich muen nid denke
ich muen nid fühle
ich muen nid us eigner chraft lebe und kämpfe

ich muens dir nur anegää
dir vertraue
und wüsse, du wirsch es richtig mache

denn wär wür das besser chönne als du, wot mich gmacht hesh?
wär chan mich besser verstah als du, wot i mich ine gsehsch?
wär waiss besser was ich bruch wenn nid du, wot mich kennsch?würklich kennsch!

ich chennt alles ufgää
ich chennt sterbe

aber demit wür ich dir nid diene
und min uftrag isches, dir z diene
vo ganzem herze

doch mis herz isch chalt
es isch gfrohre
es bewegt sich nid und fühlt mengmal nid

es isch als würs stah blibe
und niemeh widr welle schlaa
doch es hätt nie ufghört

du hesch na so viel vor
so viel potenzial wot i mich glait häsch
so viel schwächene woni mi verbesser chan!

schaisse.
wie tumm bin ich aich?
das ich alles nid tschegge?

mini händ rased über t tastatur.
ich überlegg nüüt. rain gar nüüt.
ich schrib AIFACH!

und wonich das alles widr lies,
gsehn ich ershd, was mit mir isch.
und vielich au was du mir sege wetsch?

ich verstahn dini sprach aifach nid!
redsch du dur anderi? und wie wettich wüsse, dases du bisch?
redsch du dur engel, wo mir täglich begegned?
redsch du dur troim, wo mich innerlich zerfrässed?
redsch du dur gfühl, wo ufe und abe gönd?
redsch du dur zätteli, wo vom himmel flüüged?
redsch du dur mich selber zu anderne?

wiso redsch nid so, dases mini ohre wahrnä chönd?
wiso bewegsch dich nid so, das ichs fühl?
wiso zaigsch dich nid so, das ichs mit aigne auge gseh chan?

es isch nid de glaube wo fählt. nie.

es isch t liebi.
es isch s füür.
es isch t liideschaft.

mis härz
so staihärt
so chalt und undurchdringlich

es schlaht und schlaht
doch es will ufhöre
und du lahschs nid zue

danke!!
dankä glaubsch du au a mich!
danke gsehsch du au s guete i mir!

du lebsch in mir..
gfallts der det?
es isch doch alles dräckig und schwarz!

ich chan dich zwar um vergebig bitte, ja.
ich chan dir au ehrlich alles sege, ja.
und ich chan au vo ganzem herze sege das ich a dich glaube, ja.

aber wo isch t liebi?

sehnsucht.
unwüsseheit.
verlange.

nach dir.
nach liebi.
nach de wärmi vo diir usgehend.

ich waiss nid was.
ich waiss nüt.

doch du waisch alles.
und ich därf dich kenne?
wär bin ich shoo das ich die ehr han?

ich bin so tüüf, du chasch nur uf mich abeluege!
abr du machsch es nid.
du bringsch mir respekt und liebi entgege.

wiso akzeptiersch du mich, bi allem wonich falsch mach?
du hesh mir na nie en grund gää uf dich hässig zsii.
aber wieviel mal bin ich vor wuet träne überflueted worde?

wieviel mal han ich nid gwüssd was du wetsch
wievil mal han ichs au gar nid würklich welle wüsse?

wievil mal han ich gmaint ich chön das selber
und dir nid all beraich hii gää

bis ich so tüüf gsunke bin, das ich gmerkd han,
ich chans nüm allai. und ich hans nie chönne.

ich han kai andri wahl, als dir alles hiizlegge
wil mis herz nüt anders zuelaa würd
will ich waiss das du de wäg bisch.

du bisch de wäg
t wahrheit und s läbe
s ewige lebe!

wie unvorstellbar gross muesch du sii?? wie krass mächtig und wie unglaublich schöön?
und wie wenig bewussd bin ich mir, mit wem dasichs ztue han!

wie chanich nur denke, das du mich uft prob stelle wötsh und s mir extra schwer mache, wenn ich mich selber id schaiisse bringe?

du hesh gnau gwüssd dasich so tüüf gheie wird
doch du hesh nüt degege gmacht
will du au mir vertraut hesh

obwohl du gwüssd hesh, das ichs versau
hesh du mir e chance gää, und du wirsch es immer wieder!

bi dir gittz kais " es isch verbi. "
odr es " du chasch mich mal. "
du kennsch kais " uf dis niveau lahn i mi nid abe. "

will du ebe gnau die liebi bisch
die barmherzigkait und die wärmi

danke für alles.
ich bin so verwirrd und durenand
aber ich waiss, ich chan dir alles gä.
jedes ainzelne gfühl, jede chlinschti gedanke, jedi wuet und au alles schöne.

du nimmsch es und bewahrsch es behuetsam.
du bisch aifach alles was ich bruch
und ich wett dich!

danke für alles!